Leben zwischen Kugeln

Reportage in der aktuellen Jungle World über Polizeigewalt und Militarisierung im Favela-Komplex Maré (mit Fotos hier)

Zur Vorbereitung der Olympischen Spiele gehören verstärkte Polizei- und Militäroperationen in Armenvierteln wie Maré, einer Favela in Rio de Janeiro. Das offizielle Ziel ist die Bekämpfung von Drogenbanden, doch oft geraten Unbeteiligte ins Kreuzfeuer. Continue reading Leben zwischen Kugeln

TeilenShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn

Karte der Ausgrenzung

Das von terre des hommes schweiz unterstützte Netzwerk “Comite Popular Rio Copa e Olimpiadaveröffentlichte eine Karte, die zeigt in welchen Quartieren Zwangsräumungen oder militärische Interventionen in Favelas stattfanden, wo Umweltschäden verursacht wurden und bei welchen Bauprojekten es zu Unrechtmässigkeiten und Verletzung der Arbeitsrechte kam.

TeilenShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn

Die Welt liebt das Olympische-Flüchtlings-Team und ignoriert die alltäglichen Fluchtopfer

Source: Wikimedia Commons License: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, Brasilien starten 10 Athlet*innen nicht für ihr Heimatland weil sie aus diesem fliehen mussten. Die starten für das Olympische Flüchtlings Team und stehend stellvertretend für die Millionen Flüchtlinge weltweit.

Die in Berlin trainierende syrische Schwimmerin Yusra Mardini wurde nach ihrem Wettkampf von Reporter*innen aus der ganzen Welt belagert. Ihre persönliche Geschichte passt einfach zu gut in eine Medienlandschaft, die endlich auch einmal eine Erfolgsgeschichte in der Berichterstattung zum Flüchtlingsthema bringen möchte. Wir haben uns mit Karl Kopp von der Organisation ProAsyl über das Olympische-Flüchtlings-Team und die Berichterstattung zu Yusra Mardini unterhalten.

Interview 7 min (mp3):

TeilenShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn

Olympia für wen?

Analyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu den Auswirkungen der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. 

Standpunkte_21-2016«Lebe deine Leidenschaft» lautet das Motto der 31. Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro, bei denen zwischen dem 5. und 21. August 2016 über 10.000 AthletInnen aus aller Welt antreten und mehr als 500.000 BesucherInnen erwartet werden. Nach der Fußballweltmeisterschaft der Männer 2014 findet ein zweites Sportgroßevent innerhalb von kürzester Zeit in der Millionenmetropole statt. Die Olympia-Vorbereitungen haben die Stadt schon deutlich verändert. Aber während von offizieller Seite ein positives «Vermächtnis» für Rio de Janeiro beschworen wird, zeichnet sich ab, dass es die BewohnerInnen der Stadt sein werden, die die sozialen und finanziellen Kosten der Spiele tragen. Das vermeintliche «Fest der Nationen» verschärft die Spaltung der Stadt.

Verfügbar hier

 

TeilenShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn

Widerstand gegen Olympia in Tokio

Die japanische Hauptstadt Tokyo setzte sich bei der Bewerbung für die olympischen Sommerspiele 2020 durch und hat nun mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie Rio de Janeiro vor vier Jahren. Im Namen des Sportereignisses werden Menschen aus ihrem Lebensumfelden und Wohnorten vertrieben . Ein deutschsprachiges Blog fasst die Situation und Vorkommnisse in Japan rund um Olympia zusammen.

TeilenShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn

alleweltonair: Olympia 2016

Olympische Spiele Brasilien 2016 – Ein Blick hinter die Fakten der Großsportereignisse

Oktober 2009: das Internationale Olympische Komitee, gibt den Austragungsort für die Olympischen Sommerspiele 2016 bekannt: Brasilien soll es sein. Auf den Straßen Rio de Janeiros feiern tausende Menschen. Die Cariocas – die Bürger Brasiliens zweitgrößter Metropole – freuen sich, ihre Cidade Maravilhosa, ihre “wunderbare Stadt”, der Welt von ihrer schönsten Seite präsentieren zu können. Continue reading alleweltonair: Olympia 2016

TeilenShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn

US-Presse denunziert Zensur in Brasilien

Sowohl die Washington Post als auch die New York Times kritisieren in Artikel am vergangenen Sonntag den Umgang mit Kritikern der Interimsregierung. Die AktivistInnen wurden aufgefordert das Stadion zu verlassen oder ihren Protest zu unterlassen. Der Pressesprecher von Olympia 2016 verteidigte die Maßnahmen wie folgt:

“Die Olympischen Spiele sollten frei sein von Politik, Religion und Werbung denn das beeinflusst den Zuschauer – es hat Auswirkungen auf das Fernsehen”.

fora temer olympia

TeilenShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn