Platte Lügen und weiße Privilegien

Der Fall des US-Schwimmers Ryan Lochte erregt die Gemüter in Brasilien. Der 12-fache Goldmedaillengewinner hatte ausgesagt, Banditen in Polizeiuniform hätten ihn auf dem Rückweg von einer Party überfallen. Die Geschichte entpuppte sich als Lüge. Laut den Ermittlungen der Polizei hatten Lochte und drei seiner Teamkollegen betrunken in einer Tankstelle randaliert und sich mit dem Sicherheitspersonal angelegt. Die US-amerikanische Journalistin Britni Danielle bezeichnete den Vorfall in einem Artikel des Ebony-Magazins als „Inbegriff für weiße Privilegien“:

„Instead, Lochte is being given the benefit of the doubt by folks who are “waiting for all the details” before they make a determination about the swimmer’s story, or arguing that what he did wasn’t actually lie but rather “embellish” the truth. 

Listen, it’s clear White privilege is real.  White folks don’t really have to worry about getting racially profiled; they can fight, pull a gun, or shoot at police and still live; they qualify for better home loans; get called for job interviews; and apparently, they are given the benefit of the doubt when they’re caught up in a blatant lie that sparks an international scandal.“

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Lochte und Teamkollegen beim Verlassen der Tankstelle

Der komplette Artikel ist hier verfügbar (in Englisch).

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