Wieder Proteste gegen „Spiele der Ausgrenzung“

Am Sonntagabend haben mehrere Bewohner*innen der Vila Autódromo eine Kundgebung vor dem Olympischen Park abgehalten. Auf den Bannern der Aktivist*innen hieß es: „Der Staat ist der Terrorist“, „Spiele der Ausgrenzung“ und „Olympische Katastrophe“.

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Die Vila Autódromo hat sich zum Symbol für die Entrechtung armer Bewohner*innen durch Olympia entwickelt. Durch den jahrelangen Widerstand der kleinen Gemeinde konnte sich ein Teil der Familien den Verbleib auf dem Gelände erkämpfen. Andere Menschen hatten weniger Glück: Laut dem Basiskomitee von Rio de Janeiro wurden 77.000 Menschen für das Megaevent geräumt.

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Von Niklas Franzen // Fotos: Rio 2016 – Os Jogos da Exclusão (Facebook)

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